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Was wäre wenn ...? – Ideen für dein Kartenset

Was wäre wenn …?

Was wäre, wenn Tiere sprechen könnten? Oder du einen Tag lang unsichtbar wärst? Hier findest du Ideen, wie aus einer einzigen Frage immer wieder neue Gedanken, Geschichten und Gespräche entstehen können.

So einfach geht's

Zieht eine Karte, lest die Frage vor und lasst euren Gedanken freien Lauf.

Es gibt keine richtige Antwort. Eine Idee darf lustig, verrückt, ernst oder völlig unrealistisch sein. Besonders spannend wird es, wenn ihr nach der ersten Antwort einfach noch ein bisschen weiterfragt.

7 Ideen für eure „Was wäre wenn …?“-Karten

1

Einfach weiterspinnen

Zieht eine Karte und beantwortet die Frage. Danach stellt ihr gemeinsam weitere Fragen dazu.

Zum Beispiel: Was würde dann passieren? Was würdest du als Erstes machen? Was wäre daran toll – und was vielleicht schwierig?

So kann aus einer einzigen Karte ein langes Gespräch entstehen.

2

Jeder denkt anders

Eine Karte wird gezogen und alle beantworten dieselbe Frage.

Danach vergleicht ihr eure Ideen. Wer hatte eine ähnliche Vorstellung? Wer ist auf etwas gekommen, an das sonst niemand gedacht hat?

Genau die unterschiedlichen Antworten machen diese Variante spannend.

3

Mach eine Geschichte daraus

Nutzt die Frage nicht nur zum Antworten, sondern als Anfang einer kleinen Geschichte.

Aus „Was wäre, wenn Tiere sprechen könnten?“ könnte zum Beispiel eine Geschichte darüber entstehen, was der Hund morgens plötzlich am Frühstückstisch erzählt.

Die Geschichte kann gemeinsam oder alleine weitererzählt werden.

4

Was wäre gut – was wäre schwierig?

Betrachtet eine Frage von zwei Seiten.

Was wäre an der Vorstellung besonders schön, praktisch oder lustig? Und was könnte vielleicht auch schwierig, anstrengend oder überraschend sein?

So lernen Kinder ganz nebenbei, eine Idee aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.

5

Male deine Antwort

Nicht jede Antwort muss erzählt werden. Zieht eine Karte und malt, wie eure „Was wäre wenn …?“-Welt aussehen könnte.

Anschließend kann das Bild erklärt werden – oder es bleibt einfach für sich stehen.

Besonders schön für Kinder, die ihre Ideen lieber erst einmal zeichnen als erzählen.

6

Aus einer Frage werden fünf

Zieht eine Karte und versucht, daraus möglichst viele neue Fragen entstehen zu lassen.

Aus „Was wäre, wenn du unsichtbar wärst?“ wird vielleicht: Wohin würdest du gehen? Wem würdest du davon erzählen? Würdest du für immer unsichtbar sein wollen?

So trainiert ihr nicht nur Antworten, sondern auch neugieriges Weiterfragen.

7

Erfindet eigene „Was wäre wenn …?“-Fragen

Jetzt dreht ihr den Spieß um: Jede Person darf sich selbst eine verrückte, spannende oder nachdenkliche Frage ausdenken.

Zum Beispiel über Tiere, Schule, Zukunft, Familie oder eine vollkommen erfundene Welt.

Danach beantworten alle gemeinsam die neuen Fragen.

Kleiner Rüsselfuchs-Tipp

Bei diesen Fragen steckt das Spannendste oft nicht in der ersten Antwort. Probiert deshalb ab und zu ein ganz einfaches „Und dann?“, „Warum?“ oder „Was glaubst du?“

Aber: Ihr müsst nicht jede Idee bis ins Detail besprechen. Manchmal ist eine verrückte Antwort einfach lustig – und darf genau so stehen bleiben.

Schön für kleine Gedankenreisen

Beim Abendessen

Eine Karte für den ganzen Tisch reicht oft schon, um aus einem ganz normalen Essen ein überraschendes Gespräch entstehen zu lassen.

Unterwegs

Im Auto, Zug oder bei Wartezeiten lassen sich die Fragen ohne Vorbereitung einsetzen – einfach eine Karte ziehen und losdenken.

Vor dem Einschlafen

Eine fantasievolle Frage kann zu einer kleinen Gedankenreise werden, die ihr gemeinsam weiterspinnt.

Ideen für Schule & Gruppe

Gedankenrunde

Eine Karte wird vorgelesen und jedes Kind darf eine eigene Idee beitragen. Dabei gibt es kein Bewerten und kein richtig oder falsch.

Partnergespräch

Zwei Kinder ziehen gemeinsam eine Karte und tauschen sich ein paar Minuten über ihre Antworten aus. Danach kann eine neue Frage oder ein neuer Partner folgen.

Kreativer Schreibimpuls

Eine Karte ziehen und daraus eine kurze Geschichte, einen Comic oder einen kleinen Text entstehen lassen.

Perspektiven vergleichen

Zwei oder drei unterschiedliche Antworten werden gesammelt. Gemeinsam könnt ihr überlegen: Warum können Menschen dieselbe Situation so unterschiedlich sehen?

Häufige Fragen

Ab welchem Alter eignen sich die Karten?

Die Karten sind für Kinder ab etwa 5 Jahren gedacht. Viele Fragen lassen sich schon von jüngeren Kindern spontan beantworten und werden mit zunehmendem Alter immer wieder anders interpretiert.

Gibt es richtige oder falsche Antworten?

Nein. Die Fragen sind offen und sollen Fantasie, Gedanken und Gespräche anregen. Eine Antwort darf realistisch, verrückt, ernst oder lustig sein.

Was mache ich, wenn meinem Kind nichts einfällt?

Lasst etwas Zeit oder stellt eine kleine Zusatzfrage wie „Was könnte passieren?“ oder „Was würdest du machen?“. Wenn trotzdem keine Idee kommt, könnt ihr einfach eine andere Karte ziehen.

Müssen Erwachsene die Fragen auch beantworten?

Nein, aber es kann besonders schön sein. Kinder erfahren dadurch etwas über die Gedanken der Erwachsenen – und merken gleichzeitig, dass es zu einer Frage viele verschiedene Antworten geben kann.

Kann man die Karten auch alleine nutzen?

Ja. Kinder können über eine Frage nachdenken, ihre Antwort malen, aufschreiben oder daraus eine eigene Geschichte entwickeln.

Eignen sich die Karten für Schule oder Therapie?

Ja. Die offenen Fragen können als Gesprächsimpuls, zum kreativen Schreiben, für Perspektivwechsel oder als lockerer Einstieg in ein Gespräch verwendet werden.

Eine Frage – und plötzlich ist alles möglich

Die spannendsten Gedanken beginnen manchmal mit zwei kleinen Worten: „Was wäre …?“

Zieht eine Karte, denkt gemeinsam weiter und schaut, welche verrückten, klugen oder überraschenden Ideen dabei entstehen.